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 Qualität von Roboterprogrammen


normal_post Autor Thema:  Qualität von Roboterprogrammen  (Gelesen 2549 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

19. Juli 2005, 21:12:05
Gelesen 2549 mal
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Sven Weyer

Global Moderator
Hallo Zusammen,
wie definiert man eigentlich die Qualität eines Roboterprogramms.
Rein nach der Funktionalität, nach den erfüllen des reinen Ablaufes oder wie Fehlersituationen behandelt werden?

Wie stellt man sich das ideale Roboterprogramm vor. Aus Sicht des Verkäufers, Programmierers oder Bediener der jeweiligen Anlage.

Wo sollten die optimalen Grenzen sein in Bezug auf Machbarkeit und Mehraufwand.
« Letzte Änderung: 01. August 2005, 16:13:14 von robotic74 »
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Heute um 22:47:53
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Gast

19. Juli 2005, 22:28:37
Antwort #1
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Werner Hampel

Administrator
ich denke ein gutes Roboterprogramm ist es dann, wenn der Bediener mit dem Roboter unkompliziert umgehen kann.
Modularer Aufbau mit Abfangen der Fehlersituationen.

Und das ganze sollte natürlich kein sündteures Lebenswerk eines sich selbst verwirklichenden Programmierers werden.
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Menschen brauchen Roboter, aber auch Roboter brauchen Menschen.
Roboter sichern die Arbeitsplätze und den Fortschritt der Industrieländer, da sie kostengünstig und qualitativ hochwertig produzieren.
Ohne Automatisierung mit Robotern werden unsere Produkte in Billiglohnländern hergestellt.

22. Juli 2005, 18:57:55
Antwort #2
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Sven Weyer

Global Moderator
Interssant wäre noch der allgemeine Aufbau von Roboterprogrammen.

Es hat sich bei uns eine SPS-ähnlich Struktur bei ABB-Programmen entwickelt in den das Programm sehr häufig durch "ExitCycle" abgebrochen wird und durch den erneuten Start von Haupt die Sachen erneut durchlaufen werden. (Pro Programm etwa 100-120 ExitCycles)

Ich bin von dieser Art allerdings nicht so begeistert. Hatte das Glück meine eigene Struktur durchsetzen zu können. Hierbei setze ich auf die Möglichkeiten der Hochsprache. Obwohl dies auch durchaus mit der Simpelsprache des FANUC's kein Problem war.

Es hat sich dadurch eine Antipatie gegen dieses "ExitCycle" entwickelt. Durch die normale Programmierung ist es gar kein Problem das Programm derart zu gestalten das man das Programm kontrolliert beendet.

Die nächste Frage wäre die Arten der Signalisierung mit eigenständigen Maschinen.
Wie sollte diese am besten gestaltet sein?

Kommunikation mit bzw. Signalabsprachen wenn mehrere Roboter in einander greifen.

All dies sind Punkte welche mich interessieren. Die Summe dieser Punkte machen für mich eine bedienbare, prozesssichere und effiziente Anlage aus.

Das natürlich die Bewegungsoptimierung eine wesentliche Rolle spielt ist selbstredend.
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27. Juli 2005, 23:52:57
Antwort #3
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burlibua


Kenne da auch ein paar Programme mit "Exit Cycle" und zu darüberstreuen in einem Modul mit "noview" . Ist sicher schon wenn man Schritt für Schritt eintreten will und dann knallt dir jemand die Tür vor der Nase zu und du beginnst wieder von vorn.

Hab da auch eine Antipathie gegen den Befehl

mfG Burlibua
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28. Juli 2005, 07:49:01
Antwort #4
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Sven Weyer

Global Moderator
Super!
Schön zu wissen das man mit dieser Meinung nicht ganz so allein da steht!  :mrgreen:
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Heute um 22:47:53
Antwort #5

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