Offlineprogrammierer
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Name:
Offlineprogrammierer
Beschreibung:
für alle die mit einer Offline Simulationssoftware Programme erstellen
Erstellt:
Donnerstag, 11. Februar 2010
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Markus, Freitag, den 28. Mai 2010 um 06:06 Uhr
Markus
Hallo Krause-Lib,

ich denke, dass ist stark davon abhängig in welcher Firma man arbeitet und natürlich auch welche Applikation verwircklicht werden soll. Wir erstellen hier Schleif- und Polierprogramme und das ausschließlich offline. Dabei muss ich aber auch sagen, dass das nur möglich ist, weil mein Chef das von anfang an unterstützt hat.
Gruß Markus
 
Krause-LIB, Montag, den 10. Mai 2010 um 08:11 Uhr
Krause-LIB
Hallo zusammen,

Ihr alle nutzt Offlineprogrammiersoftware für Roboter.
Habt Ihr auch den Eindruck, dass die Akzeptanz für OLP bei Roboterprogrammierern nicht so hoch ist, wie zum Vergleich im NC-Bearbeitungsbereich?

vieleicht stelle ich die frage den falschen Leuten;-), bin trotzdem gespannt auf eure Antworten.

Gruß

Wolfgang

Ein GastEin Gast auf Freitag, den 28. Januar 2011 um 08:48 Uhr | Entfernen

Ich glaube, dass mit der Akzeptanz liegt oft daran, dass Programme die man von Offline bekommt, vor Ort einfach nicht passen. Ist ja auch klar, wenn Untersuchungen mit "nackigen" Greifern gemacht werden und dann werden in der Realität Kabelkanäle, Pneumatikbatterien und Bus-Module in die Fahrwege gebaut. Eine Simulation ist halt nur so gut, wie die simultane Welt mit der realen übereinstimmt.
Oft scheint auch das Problem zu sein, dass Offline-Programmierer keinerlei Online-Erfahrung haben, auch noch nie ein Teachpendant in der Hand hatten.
Einen weiteren Knackpunkt sehe ich darin, dass die Konstruktionsbüros, welche die Simulationen und Erreichbarkeitsuntersuchungen erstellen oft selbst unter enormen Zeitdruck stehen. Da soll dann ein Mann in sechs oder gar vier Wochen eine komlette Linie Offline fertig machen, weil die Herren Projektverantworlichen immer nur sehen, wie schön und einfach und wie schnell es in RobCad gehen kann, Probleme aufzuzeigen und Lösungen zu finden, denn es geht ja alles in unserer heutigen Computerwelt mit wahnsinns-schnellen Rechnern alles so gut schnell und einfach. Dabei vergessen dann die Herren, wie viel Arbeit und Zeit erst einmal in die Erstellung und Herrichtung einer RobCad-Zelle mit Erstellung von Roboterpfaden investiert werden muss, bis diese dann soweit sind, dass man Dinge schnell und einfach machen kann. Es sollte sich mal ein Verantwortlicher hinter einen Offline-Programmierer stellen und mal abwarten, bis dieser eine Catia-Modell einer großen Geo-Station importiert und komplett kinematisiert hat um festzustellen, wieviel Arbeit das eigentlich ist. Das Ergebniss sind dann unvollständige und noch fehlerbehaftete Simulationen, die dann in die Hose gehen müssen.

Ich selbst bin als Online-Programmierer der Simulationswelt gegenüber positiv eingestellt, konnte in Schweden mittels RobCad den anderen Programmierern auch hilf- und informationsreich Lösungen aufzeigen, für Probleme, die sich ergaben, zum Beispiel, wie in RobCad die Zange gestellt wurde, damit zwei Robbis kollisionsfrei arbeiten konnten, weil sich beide bei der Hand-Programmierung voll im Weg standen. Wäre selber wohl auch drauf reingefallen, aber das Konstruktionsbüro, welche die Simulatione erstellte, hatte da Ideenreich und gut gearbeitet.
Ein Rollfalz-Projekt zum Beispiel gehe ich nicht ohne RobCad an, denn gerade beim VKRC mit KLIN- und KCIRC-Pfaden, welche ja nicht Bahntreu sind, kann mann nur im RobCad erkennen, wie die Bahn des Roboters verläuft und wo genau der Pfad verläuft, bzw. was man verschieben und anpassen muss.

Offline kann 'ne gute Sache sein, wenn virtuelle und reale Welt übereinstimmen, die Zeit entsprechnend abgestimmt und die Simulations mit der Erfahrung eines Online-Programmierers erstellt wurde.

Grüße,
Gerhard

 
Schybulla, Mittwoch, den 17. März 2010 um 04:45 Uhr
Schybulla
Hallo Krause LIB
Das ist in meinem Fall nicht aussagekräftig, da ich einen alten Roboter aus der
Produktion dafür genommen habe. Der hat so seine 8-9 Jahre 3 Schichtbetrieb hinter sich und ist teilweise schon ganz schön am zittern. Aber mit ein bischen tricksen reichts halt für meine Zwecke.
Gruß
Schybulla
 
Krause-LIB, Dienstag, den 16. März 2010 um 09:09 Uhr
Krause-LIB
Hallo Schybulla,

hört sich gut an. Welche Erfahrungen hast du mit der erreichbaren genauigkeit beim Fräsen gemacht?

Wolfgang
 
Schybulla, Freitag, den 12. März 2010 um 05:08 Uhr
Schybulla
Hallo Krause LIB

Ich fräse damit Werkstückpaletten für unsere Schleif.- und Polierroboter.
Material ist meist so ein Modellbaukunststoff ab und zu MDF.
Gruß
Schybulla
 
Krause-LIB, Donnerstag, den 18. Februar 2010 um 09:08 Uhr
Krause-LIB
@Schybulla
Was für Teile fräst Ihr mit Robotern?
 
Krause-LIB, Donnerstag, den 18. Februar 2010 um 09:02 Uhr
Krause-LIB
Hallo zusammen,

wir, die Krause LIB, sind die Vertretung für RobotWorks im deutschsprachigen Raum.

Wir suchen hier einen offenen fachlichen Austausch mit Offline Programmierern, deshalb ist es uns wichtig, dass Ihr wisst wer wir sind.

Wolfgang
 
Schybulla, Donnerstag, den 18. Februar 2010 um 06:02 Uhr
Schybulla
Hallo Zusammen

Benutze auch Famos von Carat. Anwendungen sind Schleifen,Polieren und seit kurzem
auch Fräsen.
Schybulla
 
Krause-LIB, Mittwoch, den 17. Februar 2010 um 11:56 Uhr
Krause-LIB
Der einzige Sinn für OLP im Bereich handling besteht in der Ermittlung von Taktzeiten und für Präsentationen, ansonsten gebe ich dir recht.
 
Markus, Mittwoch, den 17. Februar 2010 um 11:31 Uhr
Markus
Bin im Großen und Ganzen sehr zufrieden. Das Programm ist ja aber auch für unseren Anwendungsfall gemacht worden.
Wenn ich mir jetzt Sachen wie Pick and Palce ansehe ist das mit Famos nicht so schön zu machen. (Ist baer auch fraglich ob man dazu OP braucht)