robots
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« Antworten #15 am: 22. Mai 2009, 18:00:10 » |
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Hallo Nils,
grundsätzlich wird bei jedem Roboter die Justageposition ermittelt und somit wird er auch kalibriert. Die Justagepostionen bieten natürlich nur 6 Freiheitsgrade, was dazu führt, dass sich damit nicht alle Fehler optimal kompensieren lassen.
Daher bieten einige Hersteller und auch KUKA eine erweiterte Kalibriermethode an, die zusätzliche Roboterfehler berücksichtigt (meistens handelt es sich hier um statische Fehler). Diese Option muss meines Wissens immer zusätzlich bestellt werden (weitere Kosten).
Parallel zu den Herstellern gibt es auch externe Anbieter, hier sind z.B. die Wiest AG, Krypton (Metris) oder Dr. Beyer (Teconsult) zu nennen, die herstellerunabhängige Kalibrierungen anbieten. Das Problem der externen Anbieter ist zum Teil, dass sie nicht in der Lage sind möglichst viele Parameter oder auch Maschinendaten anzupassen, da die Roboterhersteller ja nicht unbedingt ein Interesse habe, diese allgemein zugänglich zu machen.
Was aber immer geht, ist natürlich die Ermittlung der Justageposition und hier machen solche flexiblen Systeme natürlich auch Sinn, da der Roboter z.B. nach einem Crash nicht ausgebaut werden muss, sondern in der Zelle neu kalibriert werden kann. Diese Kalibrierungen sind dann eher lokaler, da gerade bei größeren Maschinen der Platz für großzügige Bewegungen in der Zelle nicht vorhanden ist. Und hierauf zielen auch viele externe Anbieter ab. Aber wie gesagt handelt es sich hier im Wesentlichen um eine neue Justageposition.
Bezüglich Systeme, Krypton (oder heute Metris) habe ich ja schon genannt, dann gibt es noch den Lasertracker, Dynalog usw.
Ich hoffe das hilft weiter, sonst nochmals melden, Gruß, robots
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