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Roboterforum für Industrieroboter Anwender  |  Allgemeines zum Thema Industrieroboter  |  Roboterforum allgemein (Moderatoren: Sven Weyer, rmac, Iceberg)  |  Thema: Porsche-Automatisierung 0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema. « vorheriges nächstes »
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Autor Thema: Porsche-Automatisierung  (Gelesen 2044 mal)
Sven Weyer
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« am: 20. Januar 2006, 05:42:33 »

Hallo alle zusammen,

ich benötig dringend einige Informationen zum Ablauf einer Inbetriebnahme von Robotern bei der Porsche AG.
Wir haben bei uns so einen Oberschlauen der meint bei Porsche machen die eine Inbetriebnahme innerhalb von 6 Stunden. Das macht meinen Chef und mich völlig irre.
Es gibt jetzt zwei Möglichkeiten: 1. Wir sind zu blöde und sollten lieber Holzfäller werden. oder 2. Der Typ hat Null Ahnung.
Nun benötig ich diesbezüglich paar Insiderinfos.
Ich hoffe inständig auf Euch!

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Werner Hampel
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« Antworten #1 am: 20. Januar 2006, 08:39:12 »

also, mehr Infos wären da Recht.
Sollt ihr im Karosserierohbau Roboter Programmieren oder was sonst ?

6h sind jedenfalls der normale Satz bei BMW, Audi, VW & Co.
Drum kannste da ja nicht mehr gute Arbeit machen  Confused
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Sven Weyer
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« Antworten #2 am: 21. Januar 2006, 08:58:18 »

Genauere Infos habe ich leider nicht muss ich mir erst besorgen.(Geschäftsleitung und so kopfkratz)
Aber es wäre mal gut die "Inbetriebnahme" zu definieren. aufsmaul
Bei uns geht die Inbetriebnhame von der Programmvorbereitung bis hin zum möglichen SOP( Start of production) im Hause bei uns. Dies beinhaltet die komplette Inbetriebnahme der Zelle. Schnittstelle SPS-Roboter wie auch der dazugehörige E/A Check. Punkte sollte ebenfalls noch geteacht werden und somit kommen wir auf eine Woche. Also 5 Tage á 8 Stunden. Inklusive der Abnahme durch den Kunden am letzten Tag.
Ich weiß nicht, das kann doch nicht zu langsam sein oder?
Bei dieser Darstellung habe ich sämtlichne Mehraufwand duch mechanische und elektrische Mängel einmal ausgeklammert. Sowie durch doppelt Arbeiten weil Änderungen am Konzept stattfanden.
Nun kann ich nur vermuten das die Zeit von 6 h zum eingliedern einer neuen Applikation an einer vorhanden Zelle ist. Folglich also kein E/A Check notwendig bzw. Werden die Punkte über Simulationen die vorher durchgeführt werden, dieser Zeitaufwand ist natürlich nicht mehr in der Kalkulation, eingelesen und dann sind 6 h für mich auch kein Problem mehr Aber wir entwicklen bei uns komplette Neuanlagen. Das ist doch etwas völlig anderes und kann so nicht verglichen werden, oder?
Zu dem meine ich das die Stunden für die Simulation ebenfalls zu IBN rechen , oder ich meine Programmvorbereitung von 1,5 - 2 Tagen aus meiner Rechnung heraus nehme. Dann wäre ich bei 3 Tage incl. Abnahme am letzten Tag. Und das für eine komplette simple Neuanlage finde ich bei weitem nicht zu langsam.

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Würde mich über weitere Komentare sehr freuen.
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« Antworten #3 am: 25. Januar 2006, 20:09:01 »

Nunja,

ich denke, es kommt immer darauf an, welche Arbeiten der Roboter verrichten soll und wie aufwendig es ist, das Programm zu schreiben, ob man es Vorort macht oder man die komplette Zelle vorher irgendwo aufbaut.
Aber  meld unter Inbetriebnahme versteht man regulär den Anlauf des Roboters in seinem zukünftigen Arbeitsbereich im Automatikbetrieb.
Da treten, erst die kleinen Hunde auf, die man sich im Prog. versteckt hat.(Kunde/Roboterprogger) 6h könnte da stimmen.....
Aber für alles? Nö, es sei denn die Applikation ist sooo einfach das es einfacher nicht mehr geht....
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Viele Grüße Noobie
Sven Weyer
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« Antworten #4 am: 26. Januar 2006, 07:00:31 »

Hallo Noob,
tja das beruhigt mich ein bischen. Bei meiner jetzigen Berechnung aller wichtigen Teile eine IBN komme ich auf etwa 60 Stunden. Dies beinhaltet eine Programmvorbereitung von 16 Stunden. Sollte durch unseren Standard kein Problem sein eine X-beliebige Handlingsapplikation in dieser Zeit zu entwickeln und fertig zustellen. Kommt halt immer auf die elekt./ mechanischen Probleme an und die Konzeption des gesamt Projektes.

Vielen Dank für Deine Meinung.

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Werner Hampel
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« Antworten #5 am: 26. Januar 2006, 20:36:11 »

Realistische Rechnung.
Nur so kriegste den Auftrag bei Porsche nicht  Confused

Das is ja das Problem.
Aber 30h sollten sich mit ein bisschen Übung ausgehen.
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Sven Weyer
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« Antworten #6 am: 27. Januar 2006, 07:39:43 »

Hallo Werner,
es geht hier nicht um einen Auftrag bei Prosche sondern nur um den Vergleich mit deren Arbeit das ist ja das Problem.

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« Antworten #7 am: 28. Januar 2006, 11:05:51 »

also in 6 h kriegen die das sicher nicht hin.
Vor allem haben die da ja Taktzeiten weit über 3 Minuten.
So ein Programm schreibt keiner in 6 Stunden.
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« Antworten #8 am: 24. Februar 2006, 16:52:14 »

 zwink
ohne Offline Programmunterstuetzung wuerde ich ca.30h IBN angeben

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