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Roboterforum für Industrieroboter Anwender  |  Allgemeines zum Thema Industrieroboter  |  Applikationen für Roboter  |  Thema: Fräsroboter / Frässpindel 0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema. « vorheriges nächstes »
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Autor Thema: Fräsroboter / Frässpindel  (Gelesen 5191 mal)
Slowhand
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« am: 10. August 2007, 18:27:55 »

Hallo Board,
ich bin Existenzgründer und möchte anstatt einer CNC Fräse gerne einen Roboter einsetzen.
Es sollen GFK/CFK Teile im Umriß gefräst werden, außerdem möchte ich gerne
Formschäume und/oder Holz bzw. Aluminium Werkzeuge fräsen.
Die max. Größe meiner Bauteile liegt zwischen 1200 x 1800 x 900 mm (x/y/z)

Da am Anfang Geld immer knapp ist, wollte ich einen gebrauchten Roboter kaufen.

Folgende Fragen drängen sich derzeit am meisten auf:  hilfe

Welche Spindel für den Anfang, mit welcher Aufnahme ?
Welche Roboter kommen in die engere Wahl (Bisher: KR125 oder ABB IRB 6400) ?
Worauf sollte man bei der Besichtigung achten ? Wie stell eich am einfachsten fest, ob der Robby was taugt ?
(Es gibt leider zu viele schwarze Schafe   Sad )

Für jede Hilfe bin ich dankbar.  danke

Viele Grüße
Slowhand



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Werner Hampel
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« Antworten #1 am: 14. August 2007, 20:17:34 »

Hallo Slowhand, willkommen im Roboterforum  blumen

Fräsen is ne interessante Sache mit Robotern, aber man kann nicht 1:1 mit ner CNC Maschine aufnehmen. vorsicht

Siehe hier: Vor und Nachteile von Robotern gegenüber CNC Maschinen



Zitat
Es sollen GFK/CFK Teile im Umriß gefräst werden, außerdem möchte ich gerne
Formschäume und/oder Holz bzw. Aluminium Werkzeuge fräsen.


Aluminiumwerkzeuge Fräsen fällt sicherlich aus.
GFK, CFK, Formschäume und Holz sind generell möglich.

Zitat
Welche Spindel für den Anfang, mit welcher Aufnahme ?

Kommt sehr drauf an, wieviel und was geschnitten werden soll.

Zitat
Welche Roboter kommen in die engere Wahl (Bisher: KR125 oder ABB IRB 6400) ?

Beide Roboterhersteller haben Ersatzteile in Deutschland und ein gut ausgebautes Servicenetz.
Im Endeffekt kommt aber wieder auf die genaueren Anforderungen an.
Wenn alle genannten Prozesse mit genauen Toleranzen gewünscht sind, ist keiner der Richtige.

Zitat
Worauf sollte man bei der Besichtigung achten ? Wie stell eich am einfachsten fest, ob der Robby was taugt ?

Da hilft es nur, einen Experten dabeizuhaben.
Ich stand schon öfter vor Roboter, die bei Ebay gekauft wurden und im Endeffekt konnte der Roboter die Aufgabe nicht lösen.




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Slowhand
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« Antworten #2 am: 15. August 2007, 01:28:59 »

Hallo
vielen Dank für Deine Antwort. danke
Zum Thema Fräsaufgabe: Hauptsächlich sollen Bauteile, die entformt wurden im Umriß bearbeitet werden.
Das Material ist max 10mm dick. (Meist GFK manchmal CFK)

Heute mache ich das von Hand mit Schleifstein auf ner Pressluftspindel.  liebe029

Ich habe zwar ne ruhige Hand bin aber weniger exakt, als ein Robby. Von daher ist eine Genauigkeit von +/- 0,1 mm kein Problem. Die in dem Link gezeigten Unterschiede Fräse / Robby halte ich für ok. Doch welche Spindelhersteller.

Ich stelle da riesige Preisuntershciede zwischen 40TEUR und 3 TEUR fest. Gibt es hier einen heissen Tip ?

Gruß
Slowhand



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Werner Hampel
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« Antworten #3 am: 15. August 2007, 22:35:54 »

es sollten mindestens 3-5/10 mm Toleranz eingerechnet werden.

Wenns nur CFK / GFK ist, dann wird ne Luftgekühlte Spindel für ca. 5.000 - 10.000 Euro reichen.
Nen heissen Tipp hab ich da leider zur Zeit keinen.
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Rudi2007
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« Antworten #4 am: 18. August 2008, 16:27:58 »

Hallo, kurze Frage wir sind Dienstleister für 3D Digitalisieren und benötigen Unterstützung beim Herstellen von 3D Modellen mittels Roboter haben Sie darin Erfahrung.

Bitte kurze Info.

MfG

info@siegel-ic.de
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Krause-LIB
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« Antworten #5 am: 19. August 2008, 09:24:19 »

Hallo "Rudi2007",

was ist deine Frage?

Gruß

Wolfgang
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Vom CAD per Mausklick zur Roboterbewegung
Rudi2007
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« Antworten #6 am: 19. August 2008, 09:38:18 »

Na ja wir scannen Skulptur und möchten diese mittels Roboter vergrößert herstellen und möchten wissen welche Software welchen Roboter welches CAD ist am besten.

Vielen Dank für die Hilfe.
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Schybulla
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« Antworten #7 am: 19. August 2008, 13:57:36 »

Sorry Rudi2007 und Krause-LIB

Aber anderen Forum-Teilnehmern einfach so in ihren Thread rein zu Bolzen finde ich ziemlich unhöflich
und lenkt vom eigentlichen Thema ab.
Also stellt die Frage doch lieber separat, so werden auch mehr Leute darauf aufmerksam.

Gruß

Schybulla
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« Antworten #8 am: 06. Dezember 2008, 11:56:16 »

Hallo Board,
ich bin Existenzgründer und möchte anstatt einer CNC Fräse gerne einen Roboter einsetzen.
Es sollen GFK/CFK Teile im Umriß gefräst werden, außerdem möchte ich gerne
Formschäume und/oder Holz bzw. Aluminium Werkzeuge fräsen.
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Da am Anfang Geld immer knapp ist, wollte ich einen gebrauchten Roboter kaufen.

Folgende Fragen drängen sich derzeit am meisten auf:  hilfe

Welche Spindel für den Anfang, mit welcher Aufnahme ?
Welche Roboter kommen in die engere Wahl (Bisher: KR125 oder ABB IRB 6400) ?
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Für jede Hilfe bin ich dankbar.  danke

Viele Grüße
Slowhand





hallo,

ich kann dir aus der ABB sicht folgendes sagen:

ABB bietet eigene produkte die speziell auf bearbeitungsaufgaben ausgelegt sind, da ABB seit vielen jahren im mechanisch warscheinlich anspruchsvollsten feld der gießerei dort tätig ist.

das sind einerseits von spezialrobotertypen wie der IRB6660 und auch der von dir erwähnte IRB6400 und der 60kg IRB4400, als auch applikationspakete wie die ABB force Control. die force control ist ein produkt welches einerseits kraftgeregelte bearbeitung, als auch supereinfaches programmieren ermöglicht.

die bearbeitung von gfk stellt überhaupt kein problem dar, auch aluminium (bis zu fräsen ins volle material...) ist im toleranzbereich den ein industrieroboter abdeckt überhaupt kein problem. aktuell wurde in österreich gerade eine anlage zur bearbeitung von carbon teilen abgenommen. ein versuchsaufbau läuft gerade für den modellbau einer gießerei, wo holzmodelle aus CAD/CAM Daten gefräst werden.

was verstehst du unter spindelaufnahmen?
je nach benötigter spindelleistung/spindeldrehzahl wird mit günstigen luftgekühlten FU-geregelten spindeln bis zu wassergekühlten spindeln mit hsk werkzeugwechslern gearbeitet...
bei gebrauchten robotern solltest du wenn du damit fräsen willst wohl auf spielfreiheit der achsen schauen, der gesamteindruck und die vorgeschichte der maschine sind wohl dann auch aussagekräftig...

ich kann gerne weiterführende informationen zur verfügung stellen!

tomii
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Carlito Brigante
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« Antworten #9 am: 09. Dezember 2008, 10:13:43 »

Hallo Zusammen,

wir haben hier ein Stäubli RX170 6Achs Roboter und fräsen damit hauptsächlich LFI (ein Gemisch aus Polyurethan und Glasfasern) Bauteile.
Der Roboter ist sehr präzise und liegt bei der Wiederholgenauigkeit oft in unsere vorgegebener Toleranz von +/-0.3mm.
Die Spindel haben wir von der Firma IMT http://www.imt.de/ Typ: CLASSIC 100 A25. max. 36.000/min. Umdrehungen.

Gruß Carlito Brigante
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