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Roboterforum für Industrieroboter Anwender  |  Allgemein  |  andere Roboter - alles ausser Industrieroboter  |  Thema: Neuer motivierter Roboter 0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema. « vorheriges nächstes »
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Autor Thema: Neuer motivierter Roboter  (Gelesen 6869 mal)
Schurmann-a
Gast
« am: 28. Juni 2006, 15:18:49 »


NEUER MOTIVIERTER AUTONOMERROBOTER DER ZUKUNFT



Bemerkung über existierende Roboter

Die existierende Roboter sind weder intelligent genug noch autonom ( die Hauptaktiviäten dieser Roboter sind gesteuert und kontrolliert durch Menschen; diese Roboter können z.B. nicht beurteilen welche Objekte und Situationen gegenwärtig wichtig sind. Ohne diese Eigenschaft können Roboter weder autonom noch intelligent sein.

Der Roboter den wir haben möchten

Als Resultat meiner Beschäftigung mit motivierten und autonomen Systemen, entwickelte ich das Projekt eines Roboters (bezeichnet durch aS ) der folgende gewünschte Eigenschaften hat


   1.   er arbeitet autonom,
   2.   er ist hoch motiviert seine Arbeit zu machen,
   3.   er weiß wie wichtig die Ausführung einer Aktivität ist,
   4.   er kann beurteilen wie wichtig Objekte und Situationen in seiner gegenwärtigen Umgebung sind,
   5.  er behandelt dringende und gefährliche Situationen mit entsprechender hohen Priorität,
   6.  er unterbricht die gegenwärtige Aktivität, wenn die Ausführung einer anderen Aktivität wichtiger ist,
   7.  er kann gegen eigene Norm oder Regel handeln, wenn dies ermöglicht gefährliche Situationen zu bewältigen und wenn diese Norm oder Regel nicht so wichtig ist,
   8. seine Aktivitäten können sehr komplex sein, wie für eine autonome Arbeit verlangt wird.

Der Entwurf dieses autonomen Roboters aS ist veröffentlicht durch:

1.  WIPO (World Intellectual Property Organization), deutsch: Determination und Kontrolle der Aktivitäten eines emotionalen Systems; Internat.  Patentanmeldung PCT/DE2002/004172; Internat. Veröffentlichung: WO 2004/044837 A1 ,27 Mai 2004,
2.   US Patent and Trademark Office, englisch: Determination and control of activities of an emotional system, U.S.A. Patent No.: US 7,024,277 B2, 4 April 2006,
3.   UK Patent Office: UK Patent Application: GB 2409734 A; gedruckt durch UK Patent Office: Aplication No.: GB 0305707.2.


Der gesagte motivierte autonome Roboter aS enthält:

    *   eine Menge von Bedürfnissen des aS, z. B. das Bedürfnis Ordnung in einem Raum zu haben;
    *   Regeln und Prozeduren die die gegenwärtigen Emotionsintensitäten des Roboters in bezug auf die gesagten Bedürfnisse bestimmen;
    *   eine Menge von Objekt- und Situationsmodellen die die Umgebung des Roboters räpresentieren;
    *   eine Menge von komplexen Aktivitätsschemas die der Roboter Ausführen kann und die die gesagten Objekt- und Situationsmodelle benutzen;
    *   ein Subsystem für Wahrnehmung/Erkennung von Objekten und Situationen;
    *   ein Steuerungs- und Kontrollsubsystem das die Ausführung der komplexen Aktivitäten bestimmt und kontrolliert;
    *   ein Subsystem das elementare Bewegungs- und Beobachtungsaktivitäten, benutzt in gesagten komplexen Aktivitäten, ausführt und steuert.

Die gegenwärtigen Roboter bestehen hauptsächlich aus dem genannten Subsystem das elemntare Bewegungs- und Beobachtungsaktivitäten ausführt

Über Anwendung und Wichtigkeit autonomer Roboter sehe
http://www.home-a-schurmann.de

Schurmann-a




 

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Burki
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« Antworten #1 am: 29. Juni 2006, 13:22:37 »

Klingt nach einer abwechslungsreichen und witzigen Arbeit die sich da machen. Aber :

    *   alte und kranke Menschen betreuen (Dies sollten Roboter nicht tun, sondern Menschen, würden Sie sich von   
         Robotern pflegen lassen, das soll wohl ein Witz sein! )

    *   Haushaltsarbeiten machen (Das sollten Menschen auch selber machen, die Idee kommt wohl aus ihrer Faulheit
         heraus?)

    *   routine Service für Kunden (Was detailliert meinen Sie?)

    *   als persönliche Assistenten,Ausführung autonomer Aktivitäten in einer Fabrik, in einer Wüste oder auf dem Mond,
    *   eine Gruppe von Robotern (die z. B. in einer Fabrik arbeiten) überwachen, steuern und kontrollieren.

In den letzten Punkten arbeiten Steuerprogramm von Menschenhand geschrieben besser, weil die zu bewältigenden Aufgaben klar umrissen sind und keine Autonomität erfordern, von Ausnahmen abgesehen.

Mir machen dieses ganze Projekt Maschinen "Intelligenz" einzuflößen Unbehagen. Ich frage mich warum die Technik so riesige Fortschritte machen möchte, aber das soziale und emotionale in unserer Gesellschaft so hinten runterfällt. Es es weil sich keiner dafür interessiert, oder weil es so komplex ist, dass man es sowieso nicht in den Griff bekommt? Ich rede von der Arbeitslosigkeit, den sozialen Problkemen, der Umweltverschmutzung, der Bildungsarmut...


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WolfHenk
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« Antworten #2 am: 29. Juni 2006, 19:03:17 »

Grundsätzlich sehe ich das so, daß wir noch nicht in der Lage sind, ausreichend intelligente Maschinen zu bauen, daß die Asimovschen Gesetze implementierbar sind. Und erst wenn das geschehen ist, lohnt es sich über Roboter "in freier Wildbahn" nachzudenken.

Ich stehe dem ablehnend gegenüber
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Hartmut
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« Antworten #3 am: 04. Juli 2006, 01:31:48 »

Glücklicherweise haben wir überhaupt keine Ahnung wie derartige Software aussehen könnte, um die Aufgabe zu meistern!

Immer wenns darum geht, das die Maschine "etwas weiß" oder "beurteilen kann" setzt es komplett aus.

Trotzdem... die Haushaltshilfe hätt ich schon gern... zwink
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Werner Hampel
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« Antworten #4 am: 04. Juli 2006, 08:35:52 »

Ich seh das Projekt auch eher für jemanden Sinnvoll an, der die nächsten 30 Jahren zu keinem echten Ergebnis kommen will.
Is alles nur Träumerei.....

Sorry, meine Meinung  Confused

 uglyhammer_2
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Burki
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« Antworten #5 am: 04. Juli 2006, 09:31:34 »

Ich glaube es gibt sehr viele Tabus was dieses Thema betrifft. Dies hängt sicherlich mit einigen Filmen zusammen die zu diesem Thema gedreht wurden und die unsere realen menschlichen Ängste gegenüber solchen Maschinen zum Ausdruck bringen. Nehmen wir nur mal den Supercomputer HAL aus Stanley Kubricks 2001 - Odyssey im All. Oder den Deep Thought aus "Per Anhalter durch die Galaxis" oder aus Steven Spielbergs "Me - Robot". Überall Autonome und Motovierte Roboter die der menschlichen Kontrolle entlaufen und unkontrollierbar werden! Welcher Mensch will schon eine Maschine die selbstsändig Entscheidungen trifft, die ich als Mensch nur schwer oder überhaupt nicht nachvollziehen kann? Maschinen gar, die dann Dinge tun, die ich als Mensch überhaupt nicht will! Soll ich dann etwa mit einer Maschine, die ich geschaffen habe über irgendwas diskutieren??? Das ist schon zwischen Menschen schwierig, aber das mit Maschinen geht zu weit!

Nein, ich finde es sehr gut, dass Maschinen dumm sind und nur das machen was wir ihnen sagen! Eigenmotovierte Roboter sind gefährlich und wir brauchen sie nicht!

Das was der Thread-Eröffner schrieb, ist meiner Meinung auch noch meilenweit von dem Idealbild was er anstrebt entfernt. Von "hochmotivierten" und "autonomen" Robotern zu sprechen in diesem Entwicklungs-Stadium halte ich für absurd. Denn das was er Motivation nent, sind auch nur Algorithmen, die bestimmte Ziele definieren. Und diese Zielsetzungen stammen auch wiederum nur vom Menschen. Wenn es zum Beispiel einen Algorithmus gibt, der ihm vorgibt Lichtquellen als Motivation zu haben, wird er Lichtquellen aufsuchen, oder wenn es einen Algorithmus gibt, der ihm vorgibt, Ordnung in einem Raum herzustellen, dann stammt der Algorithmus von einem Menschen und die Art der Ordnung, wie der die Gegenstände sortieren soll, auch dies ist von Menchen einprogrammiert. Das besondere ist nur, dass die Programme einfach viel Flexibler sind.

Abier hier gleich von Motivation und Autonomität zu sprechen ist zu viel. Das kommt wahrscheinlich daher, dass diese Leute die im Bereich der KI arbeiten, Idealbild und Wirklichkeit ein bisschen durcheinander bringen. Wunsch und Wirklichkeit oder so... MAD PROFS...  uglyhammer_2
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ASIMO
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« Antworten #6 am: 04. Juli 2006, 10:41:41 »

Wie war das früher nochmal... kopfkratz

Die Erde ist eine Scheibe; Der Menschliche Organismus hält Geschwindigkeiten über 40 km/h nicht aus usw.
Ich glaube die Geschichte hat uns gelehrt, das Dinge die früher als Unmöglich galten, heute schon lange Alltag sind. Und so kann das auch mit den autonomen Robotern geschehen. Wenn die Zeit reif dafür ist, werden auch Sie kommen und sich unsere Enkel und Urenkel dann über derartige Diskusionen lustig machen.

CU ASIMO
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WolfHenk
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« Antworten #7 am: 04. Juli 2006, 15:03:16 »

Fakt ist, daß Asimov schon in den 30er Jahren das "Frankenstein-Syndrom" beschrieb und sich Gedanken machte, auf welche Art ein dem Menschen körperlich und geistig überlegener "Roboter" unter Kontrolle gehalten werden kann. Lies z.B. http://www.wolfhenk.de/Robots/html/historie.html (aus etwa 1999/2000)
oder frühere Abhandlungen zun Thema sowie den Aufsatz von Herrn Heuer (übersetzte Version auf http://www.wolfhenk.de/Robots/html/asimov_und_data.html)

Dringend empfehle ich jedem, der sich um autonome Maschinen Gedanken macht, sich die Asimovschen Gesetze zu verinnerlichen. Ich für meinen Teil lehne daher auch strikt jeden Versuch ab, Roboter als Waffen zu mißbrauchen (Dieser Wettbewerb der US-Armee letzten Sommer). Genauso werde ich niemals Leute unterstützen, die an diesem Wettbewerb teilnehmen.

Fakt ist, daß ich persönlich keinewswegs ein Problem mit autonomen Robotern habe. Aber ich habe eines mit den Leuten, die das programmieren!
Genauso habe ich kein Problem mit der Nukleartechnologie.
Doch Herrn Oppenheimer verachte ich.

--
Wolfram

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Burki
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« Antworten #8 am: 04. Juli 2006, 16:12:00 »

Sehr interesant Herr Henk, darüber werde ich gerne mehr lesen! beerchug
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rmac
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« Antworten #9 am: 04. Juli 2006, 17:53:12 »

Also ich hätte Einiges dazu zu sagen, aber habe leider nicht genügend Zeit dafür. Würde den Rahmen hier auch sprengen...

Ein paar Sachen muß ich allerdings loswerden:
@Burki
[...]
* alte und kranke Menschen betreuen (Dies sollten Roboter nicht tun, sondern Menschen, würden Sie sich von Robotern pflegen lassen, das soll wohl ein Witz sein! )
...von Menschen vernünftig gepflegt zu werden ist mit Sicherheit besser, aber nicht auf Dauer bezahlbar (siehe "Gesundheitsreform", Pflegeversicherung etc.). Ansonsten hilft nur der (Rück-)Schritt zur >3-Generationen-Großfamilie, was in unserer Geselllschaft nicht machbar ist (vermutlich weil die meisten Menschen es auch garnicht wollen). Ehrlich gesagt würde ich mich aber auch lieber "gut" von einem Roboter pflegen lassen (wenn er es denn vernünftig kann), als von einem unqualifizierten, unterbezahlten, mürrischen Menschen der für >50 Patienten/Bedürftige "zuständig" ist. Ich will das hier aber nicht weiter vertiefen....

* Haushaltsarbeiten machen (Das sollten Menschen auch selber machen, die Idee kommt wohl aus ihrer Faulheit heraus?)
Fragwürdiges Argument (besonders in diesem Forum  uglyhammer_2) Man könnte ja auch auf sämtliche motorisierte Verkehrsmittel verzichten, Selbst-Gehen ist schließlich auch gesünder. Und zugunsten von Selbst-Arbeiten schaffen wir die Roboter ab. Ich höre schon den begeisterten Applaus hier im Forum. applaus
Habe meiner Frau jetzt nahegelegt von der Waschmaschine auf Selbst-Waschen umzusteigen. Sie war begeistert...  aufsmaul

[...]Nein, ich finde es sehr gut, dass Maschinen dumm sind und nur das machen was wir ihnen sagen! Eigenmotovierte Roboter sind gefährlich und wir brauchen sie nicht!
Ich denke die (Eigen-)Motivation als Solche ist nicht unbedingt das Gefährliche, sondern die Emotion. Schließlich sollte z.B. ein Mars-Explorer schon das Motiv haben sich selbstständig mit Energie zu versorgen oder sich aus Selbstschutz vor einem Staubsturm in Sicherheit zu bringen. Das der Explorer bei einem Energie-Status <25% das Risiko einer Beschädigung im Sturm (autonom) geringer bewertet als das Liegenbleiben (auch bekannt als Duracell-Hasen-Effekt  zwink) und somit auch im Sturm auf Energiesuche geht, ist durchaus vernünftig (und auch nicht schwer zu programmieren). Das Problem fängt aber dann an, wenn er Angst hat liegen zu bleiben, deswegen sämtliche Regeln (vgl. Asimov) über Bord wirft (bzw. als untergeordnet einstuft) und deshalb über Leichen gehen würde um sein Ziel zu erreichen.

Ich habe das o.g. Patent des Autors mal überflogen und dabei ist mir aufgefallen, dass "das Bedürfnis nach Vergeltung und Rache" als "positives Reizmuster" definiert ist (wenn ich das richtig verstanden habe, ansonsten bitte diesen Abschnitt ignorieren). Das man als Wissenschaftler das Bedürfnis hat sämtliche menschliche Emotionen in einem solchen System abzubilden kann ich ja irgendwie verstehen, aber in diesem Fall hätte ich mal eine Ausnahme gemacht  waffen100 zumal mir dafür überhaupt kein sinnvoller Verwendungszweck einfällt...

So, jetzt zu dem was mich (wirklich) stört:
Ich finde es sehr fragwürdig, dass es zur Anerkennung solcher Patente überhaupt kommen kann. Meiner Meinung nach sind Softwarepatente und dgl. vollkommen zu Recht umstritten.  Sicherlich hat sich der Autor viel Arbeit gemacht um das "Gedachte" in Worte und Formeln zu fassen, aber letzendlich handelt es sich m.E. "nur" um das "algorithmisieren" von Verhaltensprinzipien die seit dem Anbeginn des terrestrischen Lebens gelten (vermutlich wohl eher im gesamten Universum). Könnte man fasst schon als"Trivialpatent" bezeichnen.
Ohne die Arbeit bzw. geistige Leistung des Autors schmälern zu wollen (die beschriebene Regeln/Funktionen sind teilweise recht detailiert), würden wohl die meisten Programmierer (mich eingeschlossen) einen sehr ähnlichen Ansatz wählen. Ist ja auch ziemlich naheliegend...
Wahrscheinlich würde ich es jetzt aber ganz lassen um nicht Patent-Lizenzgebühren für offensichtliche, (im wahrsten Sinne des Wortes) natürliche Prinzipien zahlen zu müssen. Meines Wissens nach wurden auch ähnliche Verfahren bereits beim Programmierung des PC-Spiels "Creatures" angewandt. Aber Mutter Natur verklagt halt keinen...

Was die technische Machbarkeit angeht, glaube ich, dass solche Systeme durchaus machbar sind bzw. bereits im experimentellen Stadium existieren.
Ist alles nur eine Frage der Terminologie: wenn ein normaler Mensch davon spricht, dass ein Roboter Ordnung in (s)einem Zimmer hält, dann stellt sich Mensch einen humanoiden Butler vor, der durch das Zimmer wuselt und die hingeschmissenen Socken aufhebt, zusammenrollt und in die Schublade legt (besser vorher waschen?). Bei einem KI-Robotiker stellt sich der Raum allerdings als 1m² große einfarbige abgeschirmte Fläche dar, in der ein dreirädriger, kaffeekannengroßer Roboter Legosteine in eine Ecke schiebt. Also nur eine Frage des Standpunktes bzw. der Abstraktionsebene.

Zu guter Letzt noch etwas zu der "Wishlist" in der Patentschrift:
1. er arbeitet autonom,das machen andere auch...
2. er ist hoch motiviert seine Arbeit zu machen,wie will man das festellen ?
3. er weiß wie wichtig die Ausführung einer Aktivität ist,wie will man das festellen ?
4. er kann beurteilen wie wichtig Objekte und Situationen in seiner gegenwärtigen Umgebung sind,wie will man das festellen ?
5. er behandelt dringende und gefährliche Situationen mit entsprechender hohen Priorität,mein PC-BIOS halbiert auch den Takt wenn die CPU zu warm wird
6. er unterbricht die gegenwärtige Aktivität, wenn die Ausführung einer anderen Aktivität wichtiger ist,macht jedes prioritätsgesteuerte Betriebssystem (Windows)
7. er kann gegen eigene Norm oder Regel handeln, wenn dies ermöglicht gefährliche Situationen zu bewältigen und wenn diese Norm oder Regel nicht so wichtig ist,die Regel u.U. gegen eine Regel zu verstoßen ist auch wieder eine Regel...
8. seine Aktivitäten können sehr komplex sein, wie für eine autonome Arbeit verlangt wird.ob das für'n Patent reicht ?

Alles in allem bewerte ich die ganze Angelegenheit als den Versuch der Formulierung eines Naturprinzips auf hohem Abtraktionsniveau in der Hoffnung auf Was-auch-immer...
Nichts für ungut, alles nur mein persönliche Meinung.

Doch wieder zu viel geschrieben...  wallbash
Rainer
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Schurmann-a
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« Antworten #10 am: 04. Juli 2006, 20:26:15 »

Die Äußerung von rmac über Angst eines Roboters ist typisch für Personen die emotionale Roboter nicht kennen. Ein emotionaler Roboter muß überhaupt keine Angst haben. Seine Motivation zu handeln basiert auf gegenwärtigen Befriedigungen seiner Bedürfnisse die anders sind als die eines Lebewesen. Wie intensiv diese Befriedigungen sein sollen bestimmen der Entwickler und der Auftraggeber des motivierten Roboters. Der Vorteil des motivierten Roboters ist, daß er nicht über Leichen geht um sein Ziel zu erreichen; er realisiert nur diese Ziele deren Realisierung nicht gegen wichtige Normen verstoßt.

In keiner meiner Arbeiten ist das Bedürfnis nach Vergeltung und Rache als positives Reizmuster definiert ( oder als was positives Gfühl betrachtet). In meinem Patent erwähnt im Beitrag " Neuer motivierter Roboter" ist solches Bedürfnis nicht erwähnt. So wundert mich warum Global Moderator rmac solche falsche Informationen verbreitet.

Es ist eine Unterstellung und es ist falsch, daß der gesagte motivierte Roboter sämtliche menschliche Emotionen abbildet. Die Emotionen dieses Roboters funktionieren anders als bei Menschen; deswegen würden diese Roboter zuverlässiger und effizienter arbeiten und nicht so dum  wie ein von Gefühlen besessener Mensch.

Die weitere Meinung des rmac, daß mein Patent sich mit "algorithmischen" Verhaltensprinzipien die seit dem Anbeginn des terrestrischen Lebens gelten befaßt ist einfach falsch und begründet, wahrscheinlich, durch große Abneigung des Globalen Moderators zu autonomen Robotern und zu künstlichen Intelligenz.
Das Verhalten des gesagten Roboters unterscheidet sich wesentlich von Verhalten bekannter Lebewesen; wir brauchen keine Roboter die Lebewesen simulieren. Der gesagte Roboter ist zur effizienten und zuverlässigen Arbeiten in bestimmten Bereichen bestimmt, er ist nur ein perfeckter Roboter/Arbeitnehmer. Die Äußerung des Globalen Moderators, daß man mein Patent als "Trivialpatent bezeichnen könnte, ist nichts anderes als einne Schimpfäußerung die der Verläumdung meiner Arbeit /Patent dienen soll.

Die Behauptung, daß andere Roboter autonom handeln stimmt nicht; sie führen nur autonom einige Bewegungsabläufe aus. Sie können nicht wirklich autonom handeln solange sie nicht realistisch unterscheiden können welche situationen und Aktivitäten gegenwärtig für sie wichtig sind.

Die weiteren Fragen "wie will man das feststellen?" beweisen, daß der Globale Moderator meine Arbeit/Patent nicht kennt, dafür aber große emotionelle Abneigung zu dieser hat. Auch die anderen Antworten auf die Eigenschaften sind sehr oberflächlich; z. B. ist Eigenschaft 7) keine regel, was der Globale Moderator unterstellt.

Meine persönliche Schlußfolgerung: rmac hat keine Ahnung von meiner Arbeit (meinem Patent), ist aber sehr motiviert diese Arbeit zu verläumden.

  Schurmann-a
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rmac
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« Antworten #11 am: 04. Juli 2006, 21:28:53 »

Hallo,

um mal was klarzustellen:
1. ich verleumde überhaupt niemanden oder die Arbeit von jemandem. Falls das so rübergekommen ist tut es mir leid und ich bitte um Entschuldigung. Ich glaube ich habe auch ausdrücklich erwähnt, dass Sie sich bestimmt viel Arbeit gemacht haben. Nach dem was ich beim Überfliegen der Online verfügbaren Patentschrift gelesen habe, ist mir allerdings der m.E. patentrechtlich-schützenswerte Teil weitestgehend verborgen geblieben; für mich war das was ich (quer-)gelesen habe eigentlich relativ offensichtlich. Ich lese es mal aufmerksamer, vielleicht erschließen sich mir die komplexen Teile ja noch...

2. apropos Verleumden: ich habe überhaupt keine emotionale Abneigung gegenüber autonomen noch sonstigen Roboter und schon garnicht gegenüber Ihrer Arbeit, um Gottes Willen, wie käme ich denn dazu... Im Gegenteil, ich interessiere mich für autonome Systeme, sonst hätte ich mir darüber nicht bereits meine Gedanken gemacht, zugegebenermaßen wahrscheinlich nicht auf Ihrem Niveau.

3. zu den anderen Äußerungen habe ich gleich noch was zu sagen, muß jetzt aber erstmal Fußball schauen...

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Rainer


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« Antworten #12 am: 06. Juli 2006, 01:16:57 »

mich stört an dem ganzen Thema der Begriff "motiviert".

Wenn ein Roboter tatsächlich mal "motiviert" werden würde, dann würde er sich vermutlich vor eine Stechdose hocken und seine Getriebe schonen.  Idea

Es können noch so viele Milliarden von hart erabeiteten Steuergeldern in künstliche Intelligenz investiert werden, aber Eigenmotiviert oder besser gesagt Kreativ werden Computer oder deren Nachfolger oder Roboter oder sonst ein von Menschenhand geschaffenes Ding nie werden.

Nur der Mensch kann mit Hilfe eines Zieles eine Idee bekommen.

Die Maschine, das Programm, der Alogarytmus oder was sonst noch kommt, kann immer nur jeweils so gut sein, wie sein Programmierer.

Und Emotional wird ein Roboter sicher nie werden.
Was soll da auch passieren ? Werden seine Elektronen erregt ?

Die Programmierer werden sich weiterentwickeln und neue Ideen verwirklichen und Spass (Emotionen) dabei haben.

Die Roboter werden dies immer nur emotionslos ausführen können.

Da geht kein Weg an der Wirklichkeit vorbei.

Will ihnen nicht zu nahe treten Herr Schurmann, aber ich denke da schiessen sie übers machbare Ziel hinaus.  Embarassed

Sehr gute und intelligente Programme zu schreiben ist der Lebensinhalt vieler Mitglieder dieses Forums.

Ich glaub, dass sie ein guter Programmierer sind, aber nicht besser als viele andere hier  zwink
Sich Patente zu sichern für Programme ist zwar intelligent, ich lebe jedoch lieber den emozionalen Weg des Teilens und gemeinsamen Wachsens.
Was ist denn, wenn Sie plötzlich keinen Bock mehr hätten, die Idee weiter zu verfolgen ? Oder sonstwas passiert ?
Muss dann die Menschheit drauf warten, bis das Patent ausgelaufen ist, um sich weiterentwickeln zu können ?
Patente verpflichten auch. Hoffe das ist bei ihnen in guten Händen.

Zum Thema "autonome Systeme":
Ich hoffe, dass keiner Geld dafür ausgibt, um ein selbst denkendes System zu entwickeln, das für ihn die Arbeit UND das Denken abnimmt.

Wer sich jedoch nicht abbringen lässt, dem empfehle ich, nochmal ganz in sich zu gehen und gründlich nach zu denken.

 uglyhammer_2

Gute Nacht erstmal
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« Antworten #13 am: 06. Juli 2006, 14:23:13 »

Fakt ist, Herr Schurmann, daß nicht Sie persönlich von rmac angegriffen wurden, sondern er Ihre Arbeit teilweise hinterfragt. Sie haben jedoch sofort rmac deutlich unter der Gürtellinie gefoult.
Persönliche Angriffe sind in dieser Art unangebracht.

Als Moderator oder Admin würde ich ihnen, wäre dies hier mein Forum, dafür eine gelbe Karte verpassen.
Ihr Verhalten ist mit einiger Wahrscheinlichkeit hier nicht beizubehalten.

Wenn Sie Ihre Arbeit nicht von Ihren Umgangsformen zu trennen vermögen, sollten Sie das trainieren.

--

Zum Thema meinerseits nichts Neues: Ich halte nach wie vor die KI noch nicht für ausgereift genug um einen stationären Rechner zu verlassen. Sicherheit für den Menschen und die Menschheit ist das Oberste Gebot wenn es um Roboter geht.
Ich stehe Ihrer Arbeit äußerst skeptisch gegenüber und werde das Ganze sorgfältig weiter verfolgen.
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« Antworten #14 am: 07. Juli 2006, 01:29:52 »

Ich wüsste ebenfalls sehr gerne, was der Begriff "Motivation" in diesem Zusammenhang bedeuten soll. Wenn ich einem Roboter ein Programm vorgebe, das dieser dann abarbeitet, war er dann motiviert die Aufgabe zu erfüllen? Wenn er nicht motiviert gewesen wäre, hätte er die Aufgabe ja nicht, oder schlechter als sonst ausgeführt.

Kann ich in Zukunft Bugs in meinen Programmen auf mangelnde Motivation auf Seiten des Roboters schieben?

Ich habe den Eindruck, das - zumindest im hier im Forum zu lesende Teil des Textes - Abläufe die in der Welt der Informatik normal sind, auf das menschliche übersetzt werden. Sonst heisst es eben Prioritätenverteilung, präemptives Multitasking oder Prozess-Steuerung.
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